Warum ich tue, was ich tue

10. November 2009.

Robert Enke, erfolgreicher Torwart von Hannover 96 und der deutschen Nationalmannschaft, nimmt sich das Leben.

Unvorstellbar.

Jemand, der vieles von dem erreicht hat, was für tausende und abertausende von Fußballern unerreichbar bleibt.

Der Grund: Depressionen.

Am Tag nach seinem Suizid war ich wie so viele andere am Stadion.

Ich war zutiefst bestürzt. Zutiefst berührt. Vielleicht kein Fan im Sinne von „fanatic“, aber ich wollte menschlich Anteil nehmen.

Und unterschwellig zog mich da irgendetwas hin…

Am Stadion angekommen überall trauernde Menschen. Weinende Menschen. Ob alt, ob jung, alle in ihrem Schmerz vereint. Und in ihrer Frage:

Wie konnte das nur passieren?

Wieder auf dem Rückweg schwappte plötzlich von der Seite eine Welle extrem großer Trauer auf mich zu.

Ich blickte von meinem Kinderwagen auf, in dem mein 14 Monate alter Sohn schlief, und befand mich direkt vor dem Haupteingang.

Dem Eingang, den die Spieler immer benutzen. Die Trainer und Mannschaftsbetreuer.

Wahrscheinlich saßen sie jetzt alle dort zusammen.

All die Menschen, die Robert Enke wirklich gekannt hatten und Teil seines Lebens gewesen waren.

Das Gefühl war extrem intensiv, aber ganz klar nicht mein eigenes.

Dieses Erlebnis ließ mich lange nicht los… Und irgendwann stieg die Erkenntnis in mir auf, weshalb mein Inneres mich damals zum Stadion getrieben hatte:

Ich soll Fußballern zur Seite zu stehen.

Und auch wenn es ein wenig gedauert hat, bis ich diesem Ruf gefolgt bin, so mache ich das jetzt.

Endlich könnte man sagen.

Das Wichtigste bei meiner Arbeit bist immer Du. Ich fühle mich nur Dir verpflichtet.

Nicht dem Verein.

Daher möchte ich auch nicht bei einem Verein angestellt sein. Weil ich dann – wenn es hart auf hart käme – deren Interessen über Deine stellen müsste.

Und das möchte ich nicht.

Allein Deine Ziele, Wünsche und Visionen stehen bei mir im Mittelpunkt.

Und wenn es mal nicht so gut läuft, auch Deine Ängste, Probleme und die Dinge, die Dich beschäftigen und Dir den Schlaf und die Energie rauben.

Du kannst mir alles sagen und anvertrauen, denn ich werde das nie an andere weitergeben.

An keinen Trainer. Keinen Vereinsfunktionär.

Denn Vertrauen ist die Grundlage unserer erfolgreichen Zusammenarbeit.

Wenn Du bis hierhin gelesen hast, möchte mindestens ein Teil von Dir was tun. Möchte mindestens ein Teil nicht in der Mittelmäßigkeit verschwinden oder stecken bleiben.

Die Frage ist: Bist Du wirklich bereit, zum besten Fußballer zu werden, der Du sein kannst?

Ach ja: Bei den meisten meiner Kollegen steht hier eine Auflistung von vielen tollen Qualifikationen… Hab ich natürlich auch.

So habe ich z.B. Psychologie (B. Sc.) an der FernUni in Hagen studiert (da, wo Oliver Bierhoff auch studiert hat). Ich bin Heilpraktikerin auf dem Gebiet der Psychotherapie. NLP-Master.

Und ich habe noch ein paar andere verrückte Ausbildungen gemacht, von denen ich Dir erst erzähle, wenn wir uns besser kennen. 😉