Fußball Mentaltraining

Warum überhaupt Fußball Mentaltraining?

Wie bereits gesagt werden die Leistungsunterschiede zu deinen Mitspielern immer geringer, je weiter du in deiner Fußballerlaufbahn kommst.

Fußball Trainingseinheit

Das bedeutet in erster Linie, dass du und deine Mannschaftskollegen euch von euren körperlichen Fähigkeiten immer weniger unterscheidet.

Diese sind irgendwann einfach ausgereizt (wenn wir jetzt mal von Leistungssteigerung durch Doping absehen, aber das wollen wir ja auch gar nicht).

Dein Körper ist dann an seinem Limit und es geht nicht mehr weiter.

Damit werden ab einem bestimmten Level – ich nenne sie mal – weiche Merkmale immer wichtiger.

Allen voran dein Kopf und was du mit ihm machst (nein, Kopfbälle sind damit nicht gemeint!).

Die Art wie du mit

  • Druck und Stress,
  • ätzenden Mitspielern,
  • Niederlagen,
  • pöbelnden Fans oder auch
  • vernichtender Presse umgehst (um nur einige Herausforderungen eines Fußballprofis zu nennen),

machen irgendwann den Unterschied aus, ob du in deiner Fußballerkarriere weiterkommst oder nicht.

Ob du Hobbyspieler in deinem Heimatverein vor Ort bleibst oder als Profi vielleicht im Ausland spielst.

Aber auch Qualitäten wie den Zusammenhalt der Gruppe stärken, sich selbst und andere motivieren, auch mal die Führung zu übernehmen und Entscheidungen treffen, Konflikte mit Mitspielern konstruktiv lösen und Ähnliches sind Dinge, die du heute als Profi brauchst.

Die meisten Spieler wollen durch das Mentaltraining hauptsächlich erreichen, in möglichst jeder Situation optimale Leistungen abrufen zu können.

Das ist auch mein Hauptantrieb, also die Vermittlung und das Trainieren eben jener o.g. Fähigkeiten.

Mindestens genauso wichtig – wenn nicht sogar noch wichtiger – ist mir allerdings, dass du darüber hinaus auch langfristig seelisch gesund bleibst und weiter Spaß am Fußball hast.

Du hast mit Fußball angefangen, weil du Spaß daran hattest.

Es sollte daher nicht damit enden, dass dich die Maschinerie Fußball krank macht oder du irgendwann daran zerbrichst (wie Robert Enke, aber auch Sebastian Deisler und andere).

Dein Kopf spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Definition Mentaltraining

Definition von Mentaltraining

Eine allgemeine und relativ eng gefasste Definition von Mentaltraining lautet:

Das geplante und wiederholte Durchspielen von Bewegungen und Handlungen, die man sich bewusst vor seinem inneren Auge (= mental) vorstellt und durchläuft, ohne dass es zu tatsächlichen äußeren Bewegungen oder Handlungen kommt.

Klingt vielleicht ein bisschen theoretisch, daher kurz ein praktisches Beispiel: Du willst einen bestimmten Trick einüben.

Dazu stellst du dir den genauen Bewegungsablauf vor und schaust ihn dir immer wieder und wieder wie einen Film vor deinem geistigen Auge an.

Durch dieses Vorgehen passieren im Laufe der Zeit gleich mehrere Dinge:

  • du automatisierst die Bewegung,
  • du spielst sicherer, weil du den genauen Ablauf verinnerlicht hast,
  • deine Bewegungen werden flüssiger, was dir ein gutes Körpergefühl vermittelt, und
  • du denkst weniger nach, weil du intuitiv spielen kannst, was oftmals auch noch deine Fehlerquote reduziert.

Außerdem werden dir immer mehr Feinheiten bewusst, die deinen Trick immer weiter verbessern (bis hin zur Perfektion, dies aber natürlich immer nur in Kombination mit tatsächlichem Üben auf dem Platz).

Das Beste daran: Das Ganze funktioniert auch mit Dingen, die du bisher noch nicht so gut beherrschst, und die du verbessern willst.

Oder sogar mit Tricks und Hacks, an die du dich vielleicht bisher noch gar nicht herangewagt hast und somit nicht kannst.

Das Gehirn kann nämlich nicht unterscheiden, ob du etwas wirklich tust oder es dir nur vorstellst.

Das ist kurz gesagt Mentaltraining (also zumindest bei den meisten, bei mir kommen noch einige andere Komponenten hinzu, s.u. unter „Wie läuft das Mentaltraining ab?“).

Kopf & Körper – ein starkes Team

Der Kopf beeinflusst den Körper ganz massiv.

Glaubst du nicht?

Dann stell dir mal kurz (oder gern auch etwas länger) vor, wie du in eine Zitronenscheibe beißt.

Zitronenscheiben

Eine schöne, gelbe, saftige Zitronenscheibe.

Schließe kurz die Augen, stell sie dir zum Greifen nah vor und dann beiß herzhaft hinein.

Ich warte so lange…

Ok?

Wenn du dich einigermaßen gut auf dieses kleine Experiment eingelassen hast, sollte bei dir (wie bei mir grad übrigens auch) allein durch die Vorstellung der Zitronenscheibe der Speichel im Mund zusammengelaufen sein.

*tropf, Speichel aufwisch*

Und genau so wie das Bild einer Zitrone deinen Körper beeinflusst, kann z.B. das Bild eines erbärmlich verschossenen Freistoßes zukünftig jeden weiteren Freistoß beeinflussen.

Wenn vielleicht auch nicht ganz so offensichtlich wie die Zitrone deinen Speichelfluss, sondern eher subtil.

Auch hier die gute Nachricht: An der Art und Weise wie unser Gehirn Bilder abspeichert kann man arbeiten, d.h. sie auch verändern (das macht den Großteil meines Mentaltrainings aus).

Das kann sich auf vergangene Situationen beziehen, aber auch auf zukünftige (da unser Gehirn ja nicht unterscheiden kann zwischen Realität und Vorstellung, s.o.).

Dadurch wird es möglich, dass du deine Angst vor verschossenen Freistößen, Fehlpässen, u.ä. in den Griff bekommst und wieder handlungsfähig wirst.

Was in die eine Richtung funktioniert (vom Kopf auf den Körper wirkend), funktioniert aber auch in die andere Richtung (Körper beeinflusst den Kopf).

Aus diesem Grund bleibe ich nicht bei den rein mentalen Techniken stehen, sondern beziehe auch körperliche Themen in mein Mentaltraining für Fußballer mit ein.

Dazu gehören z.B. Ernährung, Schlafrhythmus, Energiehaushalt, Entspannung und ähnliches.

Das klingt vielleicht erst einmal komisch, macht aber durchaus Sinn.

Denn all diese Dinge wirken sich in erheblichem Maße auf dein Gemüt und deine psychische Verfassung aus.

Und damit auf deine mentalen Fähigkeiten, die du doch gewinnbringend für eine Karriere als Fußballprofi einsetzen möchtest.

Oder nicht?

Wie läuft das Mentaltraining ab?

Die Themen, die sich im Bereich Fußball für Mentaltraining eignen, sind praktisch grenzenlos.

Wie schon angedeutet geht das Mentaltraining, das ich anbiete, über die allgemeine Definition weit hinaus und ist sehr vielschichtig.

Dazu gehören folgende Punkte (keine vollständige Aufzählung wg. der Mitbewerber, du verstehst):

  • Betrachtung der aktuellen Fußballrealität („Moderne Gladiatoren“)
  • Ziel- und Wertemanagement
  • Visualisierungsübungen
  • Modellieren der Spielweise herausragender Fußballer
  • Aufbau von Selbstvertrauen
  • Abbau von Ängsten
  • Fokussierung
  • Entspannung
  • Ernährung
  • Schlafgewohnheiten

Woran wir konkret arbeiten, richtet sich ganz individuell nach dir und deinen aktuellen Bedürfnissen und Zielen.

Gerade am Anfang ist es jedoch sinnvoll, sich mit der – wie ich es nenne – aktuellen Fußballrealität und meinem Bild des „modernen Gladiatoren“ auseinanderzusetzen.

Ganz einfach um ggf. unrealistische Erwartungen an den Profifußball ein bisschen geradezurücken.

Der Weg zum Berufsfußballer und das Bestehen im Fußballbusiness sind nämlich verdammt harte Arbeit und kein Ponyhof (auch nicht mit Einhörnern, die es ja gibt wie wir jetzt wissen, weil unser Gehirn nicht zwischen Vorstellung und Realität unterscheiden kann).

Denn der Profifußball ist ein ziemlich hartes Geschäft mit einem Milliardenumsatz.

Milliarden (eine Zahl mit ganz vielen Nullen!).

Schon allein aus diesem Grund solltest du dich meiner Meinung nach mental so gut wie möglich aufstellen, wenn du das Kollosseum, äh das Stadion betrittst.

Wer sollte Fußball Mentaltraining machen?

Im Grunde eigentlich jeder, der sportlich weiter als der Durchschnitt kommen möchte (s.o. „Warum überhaupt Fußball Mentaltraining?“).

Aber sei gewarnt: Auch Mentaltraining kann manchmal sehr anstrengend sein.

Und dich an deine Grenzen bringen.

Denn manchmal steckt hinter einem unscheinbaren kleinen Thema etwas VIEL GRÖßERES (Drama wieder aus!).

Im Ernst.

Manchmal steckt ein Thema unter der Oberfläche, das sich so auf den ersten Blick gar nicht vermuten lässt.

Das dich vielleicht sogar mehr oder weniger erschüttert.

Das macht aber nichts.

Denn schließlich bin ich ja nicht nur Coach, sondern auch noch Heilpraktikerin für Psychotherapie mit einem Studienabschluss in Psychologie (B. Sc.) (ein bisschen „Psycho“ ist also auch mit dabei).

GANZ WICHTIG (daher auch die Großbuchstaben):

Mentaltraining ist für dich NICHT geeignet, wenn

– du auf der Suche nach einem Wundermittel bist, dass dich über Nacht zum Profi macht,

– du glaubst, Mentaltraining ersetzt dein Training auf dem Platz (tut es nämlich nicht, es ergänzt es einfach nur hervorragend)

– du es als Ergänzung zum Spielen von FIFA XY auf der PS4 ansiehst und glaubst, du könntest danach spielen wie Messi, Ronaldo oder ein anderer Superstar (aber das wusstest du hoffentlich schon vorher).

Mein Fußball Mentaltraining für dich

In den Leistungszentren der großen Bundesligaklubs gehört ein Sportpsychologe schon zum Inventar.

Pardon, ich meine zum Leistungsangebot und zur Unterstützung der Spieler der Akademien.

Und es ist gut, dass es Sportpsychologen in den Vereinen gibt.

Punkt.

Ich persönlich sehe da jedoch ein großes ABER:

Auch wenn sie natürlich der Schweigepflicht unterliegen und nichts Konkretes von den Gesprächen mit den Spielern weitergeben (dürfen), so sind sie letztendlich Teil des Vereins.

Soll heißen:

Wenn es mal hart auf hart kommt, gibt es sicherlich nur eine Seite, auf der der Sportpsychologe steht – nämlich auf der Seite desjenigen, der ihn bezahlt.

Dazu kurz folgende kleine Geschichte (wahre Begebenheit aus meinem direkten Umfeld):

Ein Jungspieler hatte einen 2-Jahresvertrag bei einem Bundesligisten (1. Bundesliga) und wurde von seinem neuen Cheftrainer dazu gedrängt, seinen Vertrag vorzeitig aufzulösen.

Nicht weil er schlecht spielte, sondern weil der Trainer ihn einfach nicht in seiner Mannschaft haben wollte.

Der junge Mann wollte aber seinen Vertrag erfüllen und kam auch gut mit seinen Mannschaftskollegen aus.

Leider half ihm das nicht.

Er wurde immer wieder vom Cheftrainer ausgegrenzt, bekam keine Spielzeit, nicht auf Turniere mitgenommen, kurz gesagt nach allen Regeln der Kunst gemobbt.

Die ganze Sache schlug hohe Wellen innerhalb des Vereins und zwar bis in die Chefetage, worauf von dort versprochen wurde „ab morgen wird alles besser“.

Wurde es aber leider nicht.

Ende vom Lied: Der Spieler hat aufgegeben und den Verein verlassen.

Der Sportpsychologen des Vereins war zwar in die Sache involviert, aber wie gut er dem Spieler geholfen bzw. regulierend eingegriffen hat, erkennst du am besagten Ende der Geschichte.

Das muss vielleicht nicht immer so laufen, zeigt meiner Meinung nach aber, wem der Sportpsychologe in erster Linie verpflichtet ist: Nämlich dem Verein und nicht dem Spieler.

Aus diesem Grund arbeite ich nur mit einzelnen Spielern statt mit Vereinen.

Weil ich dem Spieler verpflichtet bin und dann nicht die Interessen des Vereins über deine stellen muss.

Loyalität ist mir halt sehr wichtig.

Mein Angebot an dich lautet daher wie folgt:

Wenn du jemanden suchst, der

  • dich pusht,
  • dich herausfordert,
  • dir auch mal in den Hintern tritt,
  • gleichzeitig aber auch immer dein seelisches Gleichgewicht im Auge behält, damit du von der Fußball-Maschinerie nicht zermalmt wirst,

dann könnte ich die Richtige für dich sein.

Lass uns einfach mal telefonieren, über Whatsapp schreiben (0176 – 736 731 39) und herausfinden, ob das mit uns passen könnte.

Gern kannst du auch das folgende Kontaktformular benutzen.

Ich freu mich auf dich!

7 + 0 = ?